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AfD-Parteitag: Rede von Alice Weidel | 04.07.2026

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Und blicke ich auf die Verhältnisse vor unserer Tür, erinnern wir uns einmal an den Gründungskongress unserer neuen Jugendorganisation in Gießen. Das Ganze ist noch gar nicht so lange her. Ich persönlich war dort über 50 verletzte Polizisten, tritte Schläge Böller Flaschenwürfe. Erinnert sei auch an unserem Bundesparteit in Riesa davor im Januar 2025. Dort wurden 30 Beamte verletzt. Dann rufe ich noch den Parteitag in Essen von nun mehr 2 Jahren in Erinnerung. Bei gewaltsamen Zusammenstößen und Störaktionen wurden mehr als 28 Polizisten verletzt, teilweise schwer. Der neue Bundesvorstand nahm trotz allem seine Arbeit unter weiterhin erschwerten Bedingungen auf. Die Regierung rief zu Protesten gegen die parlamentarische Opposition auf. die Stimmung war und sie ist auch weiterhin vergiftet und das können wir heute sehen. Letztendlich und das möchte ich hier betonen ist es das Parteiengesetz hier die Paragraphen 9 und 11, welches uns vorschreibt Parteitage durchzuführen. Wir müssen per Gesetz Parteitage abhalten. Und jetzt stelle ich die Frage, wer höhlt hier den Rechtsstaat aus? Wer höhlt die Demokratie in unserem Lande aus? Ich sage, ich sage an die Konkurrenzparteien, die diese Hass und Hetze mit anfeuern und an die Chaoten da draußen vor der Tür. Ihr werdet uns nicht klein kriegen. Ganz im Gegenteil, wir werden immer stärker und größer. Wir schrieben das Jahr 2024, als die Regierung, als der sogenannte hörige Verfassungsschutz die junge Alternative als rechtsextremistisch einstufte. als die politischen Wettbewerber und der gesamte Linke Mainstream im Superwahl 2024 gegen die AfD mobilisierten. Auch diese Herausforderung haben wir angenommen und noch mehr, wir haben sie mit Bravur gemeistert. Wir haben uns strategisch für die anstehenden Wahlkämpfe positioniert und die politische Marschrichtung wurde als bald durch einen gut eingeschlagenen Weg bestätigt. Bei der Europawahl am 9. Juni 2024 erzielten wir 15,9% der Stimmen bundesweit. Wir konnten das Ergebnis von 2019 seinerzeit noch 11% deutlich ausbauen. Insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern lagen wir damals schon weit in Führung. Bei den ostdeutschen Landtagswahlen im September erzielten wir Rekordergebnisse in Thüringen. Hier wurde unsere Partei mit 32, 8% der Stimmen erstmals überhaupt stärkste Kraft und heute stehen wir in Thüringen mit Björn Höcke bei 42%.

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